Beschwerdemanagement

Beschwerdemanagement – Feedbackverfahren im EKiM


Unsere Grundhaltung: Feedback erwünscht!

Feedback in unseren Kindertageseinrichtungen können von Eltern, Kindern und Mitarbeitenden in Form von Anfragen, Wünschen,  Kritik, Verbesserungsvorschlägen, Beschwerden und Anregungen ausgedrückt werden. Das Feedback  eines Kindes ist als Gefühlsäußerung und  Unzufriedenheitsäußerung zu verstehen, die sich abhängig vom Alter, Entwicklungsstand und der Persönlichkeit in verschiedener Weise über eine verbale Äußerung als auch über Weinen, Wut, Traurigkeit, Aggressivität oder Zurückgezogenheit ausdrücken kann. Ältere  Kindergartenkinder und Schulkinder können sich meist  gut über Sprache mitteilen, die Beschwerde oder das Feedback der Allerkleinsten muss vom Pädagogen sensibel aus dem Verhalten des Kindes wahrgenommen werden. Achtsamkeit und eine dialogische Haltung der pädagogischen Fachkraft sind unbedingte Voraussetzungen für eine sensible Wahrnehmung der Bedürfnisse des Kindes. Jedes Feedback muss ernstgenommen, nachgegangen und nach Möglichkeit Lösungen gesucht werden. Feedback ist immer die Gelegenheit, die eigene Arbeit zu überprüfen und zu verbessern.
Die Kinder in unseren Einrichtungen erleben das Recht auf Beteiligung so hautnah, dies erfordert eine partizipatorische Grundhaltung aller Mitarbeitenden und fordert gute Rahmenbedingungen, die ein Feedback erst möglich werden lassen. 

Ziele des Feedbacksystems sind:
•    Wahrung der Rechte von Kindern und Eltern
•    Qualitätssteigerung und –sicherung in der Einrichtung
•    Sind ein wichtiges Instrument zur Reflexion der eigenen Arbeit
•    dienen der Prävention und schützen die Kinder.

Möglichkeiten des Feedbacks:
•    Für Kinder wird ein sicherer Rahmen geschaffen (eine verlässliche und auf Vertrauen aufgebaute Beziehung), in dem Feedback/Beschwerden angstfrei geäußert werden
     können und mit Respekt und Wertschätzung angenommen und bearbeitet werden.
•    Kinder werden ermutigt, eigene und Bedürfnisse anderer zu erkennen und sich für das Wohlergehen der Gemeinschaft einzusetzen.
•    Eltern werden über das Feedbackverfahren informiert, sie werden wahrgenommen bzw. angesprochen (wenn sie es nicht von selbst tun), ihr  Feedback wird ernst genommen
     und transparent bearbeitet, bei Elterngesprächen über die Leitung, auf Elternabenden, auf Elternbeiratssitzungen, über Aushänge und Informationsmaterialien und über
     Elternfragebogen Aktionen.